Kuhmühlenteichbrücke, Eisenbahnbrücke und Kulturdenkmal in Hamburg, Deutschland
Die Kuhmühlenteichbrücke ist eine eiserne Bogenbrücke mit 55 Metern Spannweite, die die Ringlinie der Hamburger U-Bahn über das westliche Ende des Kuhmühlenteichs führt und Uhlenhorst mit Hohenfelde verbindet. Ihre granitverkleideten Widerlager tragen Reliefs der vier Elemente mit passenden Tierdarstellungen.
Die Brücke wurde 1911/12 nach Entwürfen von Ludwig Raabe und Otto Wöhlecke, den Hausarchitekten der Hochbahn vor dem Ersten Weltkrieg, erbaut. Statt einer ursprünglich geplanten Brücke mit vielen Stützen entstand wegen der Landschaft am Kuhmühlenteich eine filigrane eiserne Bogenbrücke mit 55 Metern Spannweite. Sie war einen Monat vor der Eröffnungsfahrt der U-Bahn zwischen Rathaus und Barmbek am 15. Februar 1912 fertiggestellt.
Die Brücke gilt wegen ihrer Form, der aufwendig gestalteten Widerlager und der Lage am Kuhmühlenteich oft als schönste Brücke der Hamburger Hochbahn. Die granitverkleideten Widerlager tragen Reliefs der vier Elemente, jeweils mit passenden Tieren: Beim Wasser fängt eine Männerfigur den Regen auf, eine Frauenfigur füllt Wasser in einen Krug, darunter sind Fische dargestellt.
Die Brücke ist am besten von den umliegenden Wegen und Parks aus zu sehen, wo Besucher einen guten Blick auf die Struktur haben. Wer die Umgebung erkunden möchte, sollte früher am Tag kommen, wenn mehr Tageslicht zur Verfügung steht.
Die nach außen gewandten Seiten der vier granitverkleideten Widerlager zeigen je ein Relief eines der vier Elemente, darunter im umlaufenden Band passende Tiere: bei „Wasser“ fängt ein Mann den Regen, eine Frau füllt einen Krug, darunter Fische. Fertiggestellt war die Brücke einen Monat vor der Eröffnungsfahrt der U-Bahn von Rathaus nach Barmbek am 15. Februar 1912.
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