Schloss Schönhausen, Bismarcks Geburtshaus-Schloss in Schönhausen (Elbe), Sachsen-Anhalt, Deutschland
Das Schloss Schönhausen, auch Schönhausen I genannt, liegt in Schönhausen (Elbe) in der Altmark, nordwestlich des Ortes. Vom um 1700 errichteten Herrenhaus ist nur ein Seitenflügel erhalten, der seit 1998 als Bismarck-Museum dient. Links zeigt sich eine verwitterte rote Backsteinwand mit Bogenblenden und rauem grauem Putzsockel; rechts steht die weiß verputzte Fassade unter rotem Ziegeldach mit weiß gerahmten Fenstern, teils von grünen Ranken überwachsen, und einer grauen Steintreppe zur dunklen Holztür, die ein kleiner Rundturm mit spitzem rotem Ziegeldach rahmt. Auf dem Dachfirst sitzt ein Backsteinschornstein, an das Schloss grenzt der barocke Bismarckpark.
Schönhausen I ging am 7. Dezember 1562 an die Familie von Bismarck, die den Hof Bardeleben übernahm; am 1. März 1563 kam der Hof Möllenbeck hinzu. Das heutige Schloss wurde um 1700 errichtet und dem Rittmeister Karl Alexander von Bismarck-Schönhausen (1727–1797) zugeschrieben. 1945 wurde die Familie enteignet, 1958 ließen die DDR-Behörden das Schloss bis auf einen Seitenflügel sprengen, der seit 1998 das Bismarck-Museum beherbergt.
Das Schloss heißt auch Schönhausen I, zur Unterscheidung vom benachbarten Gut Schönhausen II. Seit 1998 nutzt ein Bismarck-Museum den erhaltenen Seitenflügel, und an das ehemalige Schloss grenzt der barocke Bismarckpark. Der Ort Schönhausen (Elbe) in der Altmark ist sein Standort, nicht Berlin.
Schloss Schönhausen I liegt im Nordwesten von Schönhausen (Elbe) in der Altmark, nicht in Berlin. Erhalten ist nur ein Seitenflügel, der seit 1998 als Bismarck-Museum dient. An das ehemalige Schloss grenzt der barocke Bismarckpark, sodass sich der Besuch mit einem Spaziergang verbinden lässt.
Die drei Schornsteine auf dem Dach wurden im Volksmund mit den drei Haaren verglichen, mit denen Bismarck in der Satirezeitschrift Kladderadatsch karikiert wurde, eine Anspielung auf das Grimmsche Märchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Erhalten ist nur ein Seitenflügel; das Hauptgebäude wurde 1958 auf Betreiben der DDR-Behörden gesprengt.
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