Schloss Arendsee, Denkmalgeschütztes Schloss in Nordwestuckermark, Deutschland.
Schloss Arendsee ist ein rotes Backsteinherrenhaus, das von 1839 bis 1843 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler für Graf Albert von Schlippenbach erbaut wurde. Es steht auf einem Hügel an einem kleinen See, etwa 18 km von Prenzlau entfernt, und besitzt ein flaches, nach innen geneigtes Dach statt des vorgesehenen Spitzdachs. Ein Park auf der Westseite, benannt nach Peter Joseph Lenné, der an der Gestaltung mitwirkte, umgibt das Gebäude.
Schloss Arendsee wurde zwischen 1839 und 1843 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler für Graf Albert von Schlippenbach erbaut. Bis 1945 blieb das Gut Landsitz der Familie Schlippenbach, dann floh sie und das Schloss wurde enteignet. Nachdem es Obdachlose beherbergt hatte, diente es bis 2004 als Schule. Seit 2007 wird es von wechselnden Eigentümern restauriert.
Schloss Arendsee ist in Privatbesitz und wird für Firmenfeste, Retreats, Hochzeiten und Filmproduktionen vermietet. Zu DDR-Zeiten diente das Gebäude als Schule, der Schulbetrieb lief bis 2004. Nach dem Krieg waren dort zunächst Obdachlose untergebracht.
Das Gelände ist ein großes Areal mit Wegen und natürlichen Plätzen zum Erkunden, am besten bei gutem Wetter zu besuchen. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um sowohl das Gebäude als auch die Umgebung mit See und Bäumen in Ruhe zu besichtigen.
Der 30 Meter hohe Turm wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen; seine Steine dienten als Baumaterial für Einfamilienhäuser in Arendsee. Seither wurde er nicht wieder aufgebaut. Das Schloss ist heute in Privatbesitz und wird für Hochzeiten, Retreats und Filmproduktionen vermietet.
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