Reichspostzentralamt, Expressionistisches Architekturdenkmal in Tempelhof, Deutschland
Das Reichspostzentralamt ist ein Verwaltungsgebäude in Tempelhof mit expressionistischer Architektur, das sich durch eine etwa 172 Meter lange Südseite mit blau-roten Klinkersteinen und vertikalen Strukturelementen auszeichnet. Das Gebäude wurde mit Stahlskelettbauweise errichtet und hat fünf Stockwerke mit umfangreicher Ausstattung.
Das Gebäude wurde zwischen 1925 und 1928 nach Entwürfen von Edmund Beisel und Karl Pfuhl errichtet und diente als zentrale Postbehörde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es später umgenutzt und beherbergt heute die Landeskriminalpolizei Berlin.
Das Gebäude trägt den Namen seiner ursprünglichen Funktion als zentrale Postbehörde und zeigt im Inneren kunstvolle Verzierungen mit türkisfarbenen Keramikfliesen an der Haupttreppe. Diese Dekoration spiegelt die Wertschätzung wider, die man damals für öffentliche Arbeitsplätze aufbrachte.
Das Gebäude ist für Besucher von außen gut zu sehen und befindet sich an der Ringbahnstraße in Tempelhof mit guter Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Der Innenraum ist nicht öffentlich zugänglich, da das Gebäude heute von einer Polizeibehörde genutzt wird.
Das Gebäude spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der deutschen Radio-, Telefon- und Telegrafensysteme durch seine speziellen Laboratorien und Forschungseinrichtungen. Diese Funktion machte es zu einem wichtigen Ort für technische Innovationen seiner Zeit.
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