Blaue Kuppe, Naturdenkmal in Eschwege, Deutschland
Der Blaue Kuppe ist ein Naturschutzgebiet bei Eschwege mit einem Hügel, der sich aus vulkanischem Gestein aufbaut und mehrere Mineralarten aufweist. Der Berg zeigt überall sichtbare Basaltschichten, die das Gebiet zu einem Ort für Gesteinsbeobachter machen.
Der Hügel entstand durch vulkanische Aktivität und wurde im 19. Jahrhundert von Forschern wie Alexander von Humboldt untersucht und dokumentiert. Das Gebiet erhielt 1910 Schutzstatus, nachdem der Basalt teilweise abgebaut worden war.
Der Ort trägt seinen Namen wegen der bläulich-grauen Färbung des Basalts, die besonders bei bestimmtem Licht auffällt. Die Stelle zieht heute Wanderer an, die die offenen Felsformationen und ihre Mineralienvielfalt aus nächster Nähe sehen möchten.
Ein Wanderweg führt rund um den Hügel und verbindet ihn mit benachbarten Dörfern, sodass Besucher die Gesteinsschichten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können. Der Weg ist zu Fuß gut erreichbar und bietet mehrere Punkte zum Innehalten und Beobachten.
Das Gebiet war lange Zeit Abbaugebiet für Basalt, bevor es unter Schutz gestellt wurde und Bergbautätigkeit beendete. Die Universität Göttingen hat mineralogische Sammlungen vom Ort angelegt, die Dutzende Sorten zeigen.
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