Schloss Leitzkau, Romanisches Schloss in Leitzkau, Deutschland
Schloss Leitzkau ist ein Schloss- und Klosterkomplex in der Gemeinde Gommern in Sachsen-Anhalt, bestehend aus einer romanischen Basilika und angrenzenden Bauten im Weser-Renaissance-Stil. Die Gebäude gruppieren sich um einen Innenhof, in dem man die unterschiedlichen Bauphasen deutlich ablesen kann.
Im 12. Jahrhundert gründeten Prämonstratenser-Chorherren an dieser Stelle ein Kloster, das über mehrere Jahrhunderte als religiöses Zentrum diente. Im Jahr 1564 ließ Hilmar von Münchhausen das Kloster in ein Schloss umwandeln und ließ dabei neue Bauten im Stil der Weser-Renaissance errichten.
Heute ist Schloss Leitzkau der Sitz der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, was bedeutet, dass das Gebäude aktiv für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird. Wer durch die Räume geht, begegnet Objekten und Präsentationen zur Geschichte und Kunst der Region.
Der Innenhof und die ehemalige Basilika sind zu den regulären Öffnungszeiten frei zugänglich und können auf eigene Faust erkundet werden. Für eine ausführlichere Erklärung der verschiedenen Gebäudeteile lohnt es sich, eine Führung des lokalen Fördervereins zu buchen.
Jeden September verwandelt sich der Schlosshof in einen Töpfermarkt, auf dem Handwerker aus der ganzen Region ihre Arbeiten ausstellen und verkaufen. Am ersten Adventssonntag findet auf dem Gelände ein Wintermarkt statt, der das Schloss in einem ganz anderen Licht zeigt als tagsüber.
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