Elbpark Entenwerder, öffentlicher Park auf der Halbinsel Entenwerder im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort
Elbpark Entenwerder ist ein öffentlicher Park auf einer Landzunge in Hamburg, die sich in den Fluss erstreckt. Der Park besitzt breite Grasflächen mit natürlich wachsenden Pflanzen, alte knorrige Bäume, Wanderwege entlang des Wassers und mehrere Bereiche für Sport und Freizeit wie Volleyball- und Fußballplätze sowie einen Spielplatz für Kinder.
Der Ort war um 1900 eine wichtige Kontrollstelle für Schiffe auf der Elbe, wo Waren und Fracht überprüft wurden, bevor sie in Hamburgs Hafen weiterfuhren. Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Bedeutung des Hafens, und in den 1990er Jahren nutzen fahrende Schausteller das Gelände im Winter, bis es 1997 als öffentlicher Park eröffnet wurde.
Der Name Entenwerder bezieht sich auf die Entenjagd, die hier früher stattfand. Besucher können heute sehen, wie der Ort von Einheimischen als Rückzugsort genutzt wird, wo Menschen dem Trubel der Stadt entfliehen und die Natur in ihrer natürlichen Form genießen, ohne manikürte Rasenflächen oder strenge Gestaltung.
Der Park ist leicht mit der S-Bahn (Linie 2, Haltestelle Tiefstack) erreichbar und verfügt über neue Fahrradwege, die vom Wasser aus leicht zu finden sind. Der Eintritt ist kostenlos, und Besucher sollten dem Gelände Zeit zum Erkunden geben, da sich viele Ecken erst beim Spaziergang offenbaren.
Der Goldene Pavillon ist eine schimmernde, auf Wasser schwimmende Struktur aus gelochtem Metall, die für eine Kunstausstellung gebaut wurde und Besuchern ermöglicht, darin zu spazieren und die Reflexion der Sonne zu erleben. Dieses moderne Element bildet einen überraschenden Kontrast zu den natürlichen Grasflächen und alten Bäumen rund herum.
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