Schönecker Schweiz, Naturschutzgebiet in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Schönecker Schweiz ist ein Naturschutzgebiet in der Eifel mit einer Fläche von 865 Hektar, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt und Dolomitfelsen, Wacholderheiden sowie Orchideenwiesen aufweist. Das Gelände kombiniert offene Heideflächen mit dichten Wäldern und zeigt eine vielfältige Landschaft mit steilen Kalksteinhängen.
Das Gebiet zeigt Spuren keltischer Kulturen mit Gräberhügeln und einer befestigten Siedlung aus der Zeit zwischen 400 und 100 vor Christus. Diese frühen Besiedlungsspuren prägen bis heute die archäologische Bedeutung dieser Landschaft.
Der Name Schönecker Schweiz bezieht sich auf die bergige Landschaft mit Kalksteinfelsen, die an ein kleineres Alpengebiet erinnert. Besucher können heute noch sehen, wie diese Landschaft die Art prägt, wie Menschen die Wege durch das Gebiet nutzen und welche Pflanzen an den steilen Hängen wachsen.
Das Gebiet wird von mehreren Wanderwegen erschlossen, darunter botanische, karstologische und geologische Pfade, die die umliegenden Orte verbinden. Besucher finden Zugang von verschiedenen Ausgangspunkten aus, sollten aber mit unterschiedlichen Wegebedingungen je nach Jahreszeit rechnen.
Das Gebiet ist bekannt dafür, dass zwei Bäche, der Altburgbach und der Schalkenbach, unterirdisch verschwinden und direkt die größte Trinkwasserquelle der Südeifel speisen. Dieses Phänomen der unterirdischen Wasserführung ist für Besucher an den Stellen sichtbar, wo die Gewässer plötzlich enden und in den Untergrund übergehen.
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