St. Marien zu Treuenbrietzen, Gotische Kirche in Treuenbrietzen, Deutschland.
St. Marien ist eine Kirche aus Feldstein und Backstein in Treuenbrietzen, die vor 1217 als kreuzförmige Pfeilerbasilika begonnen wurde. Der Ostteil (Apsis, Chor, Querhaus) besteht aus Feldstein mit Rundbogenfenstern, Langhaus und Westturm aus Backstein; der 1452 begonnene Turm trägt einen spätgotischen Helm über vier Giebeln.
Der Bau von St. Marien begann vor 1217 und wurde bis ins dritte Viertel des 13. Jahrhunderts als kreuzförmige Pfeilerbasilika fortgeführt. Der Westturm wurde erst 1452 begonnen und erhielt Anfang des 16. Jahrhunderts seinen Helm über vier Giebeln. Der nördliche Nebenchor wurde um 1720 abgetragen.
Die Stadt entstand aus zwei Siedlungskernen mit je eigener Pfarrkirche: St. Marien war die Pfarrkirche der Burgsiedlung um die askanische Grenzfestung, St. Nikolai die der Kaufmannssiedlung. Die Kirche ist eine offene Kirche der Kirchengemeinde Treuenbrietzen im Pfarrbereich Treuenbrietzen des Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Westlich steht die Lutherlinde, eine 400- bis 500-jährige Sommerlinde mit 6,2 m Stammumfang, deren Stamm mehrfach stabilisiert wurde.
St. Marien ist eine offene Kirche der Kirchengemeinde Treuenbrietzen. Der Zugang liegt auf der Südseite; der 1452 begonnene Westturm steht am dem Chor gegenüberliegenden Ende. Westlich der Kirche wächst die Lutherlinde, eine Sommerlinde mit einem Stammumfang von 6,2 m, der mehrfach stabilisiert wurde.
Am Bau ist ein sichtbarer Materialwechsel ablesbar: Apsis, Chor, Querhaus und die östlichsten Joche der Seitenschiffe bestehen aus sorgfältig behauenen Feldsteinquadern, der übrige Bau und der Westturm aus Backstein. Der Westturm wurde erst 1452 begonnen, auch die Giebeldreiecke des Querhauses sind aus Backstein.
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