Logenhaus, Freimaurergebäude im Stadtteil Rotherbaum, Hamburg, Deutschland
Das Logenhaus steht an der Moorweidenstraße 36 und ist ein Gebäude für freimaurerische Versammlungen mit charakteristischen Merkmalen wie groben Steinblöcken in der unteren Ebene und Zwillingssäulen, die ein Dreiecksgiebelfeld mit Glasmosaiken stützen. Die Räume sind für ihre Akustik und den funktionalen Innenaufbau bekannt, der verschiedene Versammlungen und Veranstaltungen ermöglicht.
Das Gebäude wurde zwischen 1907 und 1909 von den Architekten M. Gerhardt, Hermann Schomburgk und H. Leopold Strelow erbaut und diente als Treffpunkt für freimaurerische Logen. Die Entstehungszeit fällt in eine Phase, als Hamburghandel und Kultur schnell wuchsen und viele neue öffentliche Gebäude entstanden.
Das Gebäude beherbergt mehrere Johannis- und Andreas-Logen, deren Namen auf Traditionen der Freimaurerei hinweisen. Diese Räume prägen bis heute das kulturelle Leben Hamburgs und zeigen, wie die Freimaurerei in der Stadt verwurzelt ist.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und liegt im Stadtteil Rotherbaum in der Nähe von Grünanlagen. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude vor allem als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen und andere kulturelle Ereignisse genutzt wird und zu bestimmten Zeiten zugänglich ist.
Sieben Stufen führen zum Eingangsbereich, wo eine Statue des Heiligen Johannes mit einer warnenden Geste zu sehen ist. Diese Figur ist ein deutliches Symbol für die Bedeutung von Wahrheit und Gerechtigkeit in der Freimaurerei und macht den Eingang unvergesslich.
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