Museum für Energiegeschichte, Energiegeschichtsmuseum in Mitte, Deutschland.
Das Museum für Energiegeschichte(n) zeigt die Entwicklung der Elektrotechnik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart auf mehreren hundert Quadratmetern Ausstellungsflache. Die Sammlung umfasst funktionsfähige Apparate, Geräte und Maschinen, die dokumentieren, wie Menschen gelernt haben, Strom zu erzeugen und zu nutzen.
Das Museum für Energiegeschichte(n) entstand 1979 aus Anlass des 50. Firmenjubiläums der Hannover-Braunschweigischen Stromversorgungs AG (HASTRA) unter dem Namen „Elektrotechnisches Museum der HASTRA“. Zunächst war es auf dem Gelände der HASTRA-Hauptverwaltung in der Calenberger Neustadt untergebracht, 1987 zog es in die Humboldtstraße 32. Seit 1999 trägt es seinen heutigen Namen, seit 2020 die Abkürzung „meg“.
Der Name des Museums spielt mit „Energiegeschichte(n)“: Geschichte heißt Historie, doch der eingeklammerte Plural Geschichte(n) liest sich zugleich als „Geschichten“, sodass der Titel sowohl Energiegeschichte als auch Energiegeschichten umfasst. Ab 2020 trat das Haus unter der Abkürzung „meg“ auf. Seine Sonderausstellungen griffen Alltagsthemen auf, etwa 2007 „Flotte Mixer, heiße Öfen. Die Küche wird elektrisch“ zur Elektrifizierung der Küche.
Das Museum wurde im Frühjahr 2021 aus Kostengründen geschlossen, ein Besuch ist also nicht mehr planbar; die rund 30.000 Magazinobjekte und die Bibliothek mit etwa 3.000 Bänden gingen im März 2022 vertraglich an das Historische Museum Hannover und das Museum August Kestner über. Dort ist die Sammlung heute einsehbar.
Das Exponat von 1914 war ein 15-Kilovolt-Strommast, kein Übertragungsmast vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Museum verwahrte zudem rund 30.000 Objekte in seinen Depots und eine Bibliothek mit etwa 3.000 Bänden, darunter die historische Sammlung der 1898 in Hannover gegründeten Deutschen Grammophon GmbH.
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