St. Martin, Kirchengebäude im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Oberbayern
St. Martin in Bad Kohlgrub ist eine Pfarrkirche im Zentrum des Dorfes, die einen steinernen Rechteckbau mit abgerundeten Chorfenstern und einen markanten quadratischen Turm mit aufwendiger Laterne zeigt. Der Innenraum erstreckt sich etwa 27 Meter in die Länge und 11,5 Meter in die Breite, mit hohen Fenstern, die natürliches Licht hereinlassen und einen warmen, einladenden Raum schaffen.
Die Kirche wurde zwischen 1339 und 1350 auf Befehl des Bischofs Ulrich III. erbaut und diente zunächst als kleines Gotteshaus für Gemeindeversammlungen. Zwischen 1727 und 1729 wurde das Gebäude erweitert, um mehr Gläubigen Platz zu geben, und erhielt dabei seinen heutigen barocken Charakter mit erneuertem Inneren und einer erhöhten Turmspitze.
Der Kirchenname St. Martin erinnert an den Heiligen, der seinen Mantel mit einem Armen teilte - eine Geschichte, die in einem restaurierten Gemälde im Inneren zu sehen ist. Die Kirche dient seit Jahrhunderten als Ort für Gemeindeversammlungen, religiöse Feste und persönliche Momente der Ruhe, wo Besucher die Bedeutung dieses Ortes für das tägliche Leben der Einwohner unmittelbar spüren.
Die Kirche liegt zentral im Dorf und ist zu Fuß oder mit dem Auto leicht zu erreichen; es gibt einen kleinen Parkplatz in der Nähe für Besucher mit Fahrzeugen. Der Eingang ist eben zugänglich, und im Inneren können Besucher die Holzaltar, die farbigen Gemälde und die dekorierten Wände bewundern.
Der Glockenturm der Kirche enthält vier Öffnungen für die Glocken, darunter eine aus dem Jahr 1565, die älteste noch erklingende Glocke des Ortes. Die 1709 gegossenen neueren Glocken bilden zusammen mit der alten ein harmonisches Klangsystem, das an Festtagen und bei Trauerfällen über das Dorf schallt und Generationen von Einwohnern verbunden hat.
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