Obelisk, Erinnerung an den Bau der Münchener Wasserversorgung 1881–83
Das Obelisk am Kasperlbach ist ein Steinmonument in der Nähe des gleichnamigen Baches in einem Tal Bayerns. Die einfach gestaltete Säule besteht aus rechteckigen Steinen und ist etwa drei Meter hoch, mit einem breiter werdenden oberen Teil und einer dekorativen Leiste, die den unteren vom oberen Abschnitt trennt.
Das Denkmal wurde 1883 errichtet und würdigt die Sicherung der Kasperlbach-Quelle für die Münchner Wasserversorgung zwischen 1881 und 1883. Das Projekt folgte auf Krankheitsausbrüche wie Cholera und Typhus, die die Stadt dazu zwangen, zuverlässige Trinkwasserquellen in den umliegenden Bergen zu erschließen.
Das Denkmal trägt eine Inschrift zu Ehren von Alois von Erhardt, dem damaligen Münchner Bürgermeister, und erzählt von der Wiederentdeckung der Kasperlbach-Quelle. Es steht als stilles Zeichen dafür, wie die Gemeinde zusammenarbeitete, um sauberes Wasser in die Stadt zu bringen und damit das tägliche Leben der Menschen zu verbessern.
Das Denkmal liegt neben einem kleinen Tunneleingang und ist über Wanderwege im Tal leicht zu erreichen, besonders wenn man dem Bach folgt. Es gibt informative Tafeln vor Ort, die die Wasserversorgung und die Bedeutung des Ortes erklären, wodurch der Besuch verständlicher wird.
Das Wasser aus dieser Quelle fließt noch heute durch unterirdische Tunnel nach München und versorgt die Stadt mit Trinkwasser. Der Obelisk ist damit nicht nur eine historische Erinnerung, sondern verbindet auch weiterhin die Vergangenheit mit der gegenwärtigen Wasserversorgung der Stadt.
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