St. Martin, Katholische Kirche in Landersdorf, Deutschland
St. Martin ist eine katholische Kirche in Landersdorf, Bayern, mit einem dreischiffigen Kirchenschiff mit abgerundeten Ecken, einem einschiffigen Chor und einem vierstöckigen Turm, der mit einer kupfernen Zwiebeldachhaube gekrönt ist. Das Gebäude steht auf erhöhtem Gelände im Zentrum des Ortes und ist von einem ummauerten Friedhof umgeben.
Die Kirche wurde erstmals 1220 erwähnt und 1761 von Johann Baptist Lethner umgebaut und erweitert. Die Weihe des überarbeiteten Gebäudes erfolgte 1790 durch Fürstbischof Johann Konrad von Schroffenberg.
Die Innenwände zeigen Rocoko-Dekoration mit Fresken an der Decke, die den heiligen Martin mit einer Gans darstellen und die Hirten-Anbetung in prachtvollen Räumen zeigen. Besucher bemerken die farbenfrohen Details und das warme Licht, das durch die Fenster fällt und die Malereien hervorhebt.
Das Gebäude befindet sich auf erhöhtem Gelände im Zentrum von Landersdorf und ist daher zu Fuß leicht zu erreichen. Der ummauerte Friedhof umgibt die Kirche und schafft einen ruhigen Raum zum Erkunden.
Eine der Kirchenglocken wurde 1765 von Gottlieb Hanke gegossen und überlebte unbeschadet eine Reise nach Hamburg während des Zweiten Weltkriegs. Nach dem Krieg kehrte sie zur Kirche zurück, ein seltenes Zeichen dafür, dass sie den Krieg überstanden hat.
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