Schloss, jetzt Heimatmuseum, Heimatmuseum im Schloss in Burgau, Deutschland.
Schloss Burgau steht auf einem steilen Hügel über dem Mindeltal in der Altstadt von Burgau. Nach dem Brand von 1704 baute es der Baumeister Simpert Krämer aus Edelstetten als barockes Schloss wieder auf, wobei er einen Teil der Außenwände beibehielt und die frühere Johanniskapelle in den Grundriss einbezog. Entstanden ist ein zweckmäßiger Bau mit klaren Wandflächen, weit entfernt von der ursprünglichen Burganlage.
Die „Burg in der Au“ geht auf eine um 1100 errichtete Spornburg über dem Mindeltal zurück, deren Südseite ein Halsgraben sicherte. 1704 quartierten sich französische Truppen ein und ein Brand zerstörte die Obergeschosse; der Baumeister Simpert Krämer aus Edelstetten baute sie zum barocken Schloss um, dessen Kapelle am 16. Juni 1720 geweiht wurde. Am 20. September 1831 ersteigerte die Stadt das Gebäude und richtete drei Schulräume ein.
Seit 1907 beherbergt das Schloss das Museum der Stadt Burgau. Der Name erinnert an die mittelalterliche „Burg in der Au“ auf demselben Hügel über dem Mindeltal. Die barocke Schlosskapelle, am 16. Juni 1720 den Heiligen Johannes Baptista und Johannes Evangelista geweiht, stammt aus dem Wiederaufbau nach dem Brand von 1704.
Das Schloss steht mitten in der Burgauer Altstadt auf einer Anhöhe über der Mindel; der Zugang führt über Treppen, das Museum erstreckt sich über mehrere Ebenen. Die 1720 den Heiligen Johannes Baptista und Johannes Evangelista geweihte Kapelle ist in den Hauptbau einbezogen. Für das Auf und Ab zwischen den Räumen sollte man Zeit einplanen.
Die sichtbaren Teile der mittelalterlichen Wehranlagen stammen nicht aus der Zeit um 1100, sondern aus dem Zustand vor dem Brand von 1704. Der Stich von 1555 zeigt Brücke, Halsgraben und zinnenbewehrte Mauern; beim barocken Wiederaufbau durch Simpert Krämer wurden Teile der Außenwände einbezogen.
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