Ehemaliges Jagdschloss, Historisches Jagdschloss in Diebach, Deutschland.
Das Ehemalige Jagdschloss ist ein zweistöckiges Gebäude mit Mansarddach und Natursteinelementen in Diebach. Die Fassade zeigt eine klare Gliederung durch Fenster und Türöffnungen, während die Steinverarbeitung handwerkliche Sorgfalt widerspiegelt.
Das Gut gehörte zur Grafschaft Hohenlohe und fiel bei deren Teilung 1688 an die Linie Hohenlohe-Bartenstein, die um 1700 das Jagdschloss errichten ließ. Während der Französischen Revolution nahm es Emigranten aus Frankreich auf; Sophie von Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein richtete ein Priesterseminar ein, in dem bis zur Auflösung 1814 katholische Geistliche ausgebildet wurden. 1928 an Bürgerliche verkauft, verfiel das Schloss danach; weitere Besitzerwechsel folgten 1983 und vor 2000.
Der Name erinnert an die Hohenloher Jagd; später beherbergte das Schloss ein von Sophie von Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein eingerichtetes Priesterseminar für französische Geistliche, das 1814 aufgelöst wurde. Das Äußere blieb seit um 1700 unverändert, während das Innere jeweils angepasst wurde.
Das ehemalige Jagdschloss steht im Zentrum von Wolfsau, einem Gemeindeteil von Diebach im Landkreis Ansbach. Das Gebäude ist in Privatbesitz, das Innere ist nicht zugänglich; der zweigeschossige Außenbau mit Mansardwalmdach ist von der öffentlichen Straße aus zu sehen. Es ist unter dem Aktenzeichen D-5-71-134-21 in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.
Äußerlich blieb das Gebäude seit um 1700 unverändert, innen wurde es wiederholt neuen Nutzungen angepasst. 1928 kam es in bürgerliche Hände und verfiel so stark, dass der nächste Eigentümer das Schloss mit der Scheune kaufen musste, die er eigentlich erwerben wollte.
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