Katholische Nebenkirche, sogenannte Frauenkirche, ehemalige Hofkapelle, dreischiffiger Hallenbau mit abgewalmtem Satteldach, teilweise verputzt, mit Werksteingliederungen, spätgotisch, Anfang 15. Jahrhundert, Dachreiter 1860; mit Ausstattung
Die Katholische Nebenkirche, genannt Frauenkirche, ist eine kleine Kapelle in Amberg mit drei Kirchenschiffen und schönen Bögen in ihrer Struktur. Das Gebäude hat ein einfaches Äußeres mit einem Dachreiter und zeigt die typische Gotik kleiner Regionalkirchen mit einem leicht geneigten Westgiebel, der sich der alten Stadtmauer anpasst.
Die Kirche wurde um 1400 an der Stelle einer abgerissenen mittelalterlichen Synagoge erbaut und King Ruprecht unterstützte das Projekt. Ab dem späten 16. Jahrhundert diente sie als Hofkapelle für den Hof und wurde später im Stil der Barockzeit und im 19. Jahrhundert im Stil der Neugotik umgestaltet.
Die Frauenkirche verdankt ihren Namen der Verehrung Mariens und wurde an einem Ort errichtet, wo vorher eine mittelalterliche Synagoge stand. Der Name verweist auf die religiöse Umgestaltung der Stadt und zeigt, wie sich die Gemeinschaften vor Ort verändert haben.
Das Gebäude ist derzeit aus Sicherheitsgründen für Besucher geschlossen, da es Strukturschäden aufweist. Sie können die Fassade und den charakteristischen Dachreiter von außen sehen und die Geschichte des Ortes erkunden, während die Stadt Pläne zur zukünftigen Nutzung diskutiert.
Das Gebäude hat einen bemerkenswert schiefen Westgiebel, der sich der alten Stadtmauer anpasste und dem Bauwerk ein ungewöhnliches Aussehen verleiht. Diese bauliche Besonderheit zeigt, wie die Architekten mit den Grenzen des Platzes in der mittelalterlichen Stadt umgingen.
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