Evangelisch-lutherische Kirche, Kirchengebäude in Rothausen, Deutschland
Die Kirche in Rothausen, einem Gemeindeteil von Höchheim in Bayern, ist eine weiß verputzte Saalkirche mit steilem Satteldach und einem kleinen runden Fenster in der Fassade. Der spätmittelalterliche Chorturm wurde um drei Geschosse aufgestockt und trägt einen achtseitigen, schiefergedeckten Knickhelm mit vergoldetem Kreuz und Kugel.
Die Saalkirche wurde 1608 erneuert und brannte im Dreißigjährigen Krieg bis auf die Grundmauern nieder; erhalten blieben nur die unteren Geschosse des spätmittelalterlichen Chorturms und die Sakristei. Der Wiederaufbau erfolgte 1658, wobei das Langhaus mit drei Fensterachsen an den Chorturm angebaut wurde. Dieser wurde um drei Geschosse aufgestockt und mit einem achtseitigen, schiefergedeckten Knickhelm bedeckt.
Die Kirchengemeinde gehört zur Pfarrei Irmelshausen im Dekanat Bad Neustadt an der Saale der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Im Inneren trägt eine U-förmige Empore die 1722 von Hans Matthäus Obermüller gebaute Orgel, deren originaler Rokoko-Prospekt mit 13 Registern auf zwei Manualen und Pedal noch heute über der Gemeinde steht.
Das Gebäude liegt bei den Koordinaten 50.379362, 10.441417 und ist zu Fuß vom Ortszentrum erreichbar. Besucher sollten bei Besuchen während der Gottesdienstzeiten damit rechnen, dass der Innenraum in Nutzung ist.
Die 1722 von Hans Matthäus Obermüller gebaute Orgel hat 13 Register auf zwei Manualen und Pedal und steht mit ihrem originalen Rokoko-Prospekt auf der Empore. Die ursprüngliche Bekrönung des Schalldeckels der Kanzel mit der Auferstehung Christi befindet sich heute im Chor.
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