Borkum-Riffgrund, Meeresschutzgebiet in der Nordsee, Deutschland
Das Borkum-Riffgrund ist ein Meeresschutzgebiet in der Nordsee vor der deutschen Küste mit einer Fläche von etwa 625 Quadratkilometern. Das Gebiet besteht aus Sandbänken und Steinflächen, die in Wassertiefen zwischen 18 und 33 Metern liegen.
Das Gebiet wurde 2007 als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen und erhielt 2017 den offiziellen Status eines Naturschutzgebietes. Diese Schritte waren Teil der europäischen Bemühungen zum Schutz von Meereslebensräumen.
Das Reservat steht für das deutsche Engagement im Meeresschutz durch die Umsetzung strenger Fischereivorschriften und Umweltüberwachungsprogramme.
Das Gebiet ist für die Öffentlichkeit nicht direkt zugänglich, da es sich in der Nordsee befindet und nicht für Freizeitaktivitäten gedacht ist. Informationen über das Schutzgebiet und seine Regelungen können von Landorganisationen eingeholt werden.
Das Gebiet ist ein ganzjähriger Lebensraum für Schweinswale, Seehunde und Kegelrobben, mit besonders wachsenden Schweinswal-Beständen seit 2008. Diese Meeressäuger nutzen die flachen Bereiche des Gebietes regelmäßig zur Nahrungssuche.
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