Katholische Kuratiekirche Mariä Himmelfahrt, Katholische Kirche in Burgebrach, Deutschland
Die Katholische Kuratiekirche Mariä Himmelfahrt ist eine verputzte expressionistische Saalkirche, die 1931 nach einem Entwurf von Wilhelm Sachs in Oberköst anstelle einer Kapelle von 1468 errichtet wurde. Das Langhaus hat fünf Fensterachsen unter einem Satteldach, im Norden schließt ein eingezogener halbrunder Chor an, an der Südwestecke steht ein Kirchturm auf quadratischem Grundriss mit schiefergedeckter Zwiebelhaube. Im Süden liegt das rundbogige Portal, das über eine Freitreppe erreicht wird; in der Nische darüber steht eine Statue der Maria mit Kind.
Die heutige Kirche wurde 1931 nach einem Entwurf von Wilhelm Sachs erbaut und ersetzte eine 1468 errichtete Kapelle, die nicht mehr ausreichte. Ihre drei Bronzeglocken wurden 1937 gegossen und überstanden den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Das Bauwerk ist als Baudenkmal in Bayern geschützt.
Die Kirche ist die Kuratiekirche von Oberköst im Seelsorgebereich Steigerwald des Dekanats Bamberg. Das Patrozinium Mariä Himmelfahrt greift das neobarocke Altarretabel des Hochaltars auf, das die Himmelfahrt Mariens zeigt. Die Seitenaltäre folgen einem alten Brauch: der linke, der Männerseite, zeigt den heiligen Georg, der rechte, der Frauenaltar, die heilige Katharina.
Die Kirche lässt sich leicht von der Ortsmitte aus erreichen und ist von außen frei zugänglich. Für einen Besuch im Inneren empfiehlt es sich, während der Gottesdienste zu kommen oder die lokale Information nach Öffnungszeiten zu fragen.
Die drei Bronzeglocken wurden 1937 gegossen und überstanden den Zweiten Weltkrieg unbeschadet; sie hängen noch heute in der schiefergedeckten Zwiebelhaube des Turms an der Südwestecke des Langhauses. Kanzel und Taufbecken stammen aus der 1468 errichteten Kapelle, die der Neubau von 1931 ersetzte.
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