Hochbunker Hohe Marter, jetzt Garnisonmuseum Nürnberg, Militärmuseum in Hohe Marter, Nürnberg, Deutschland
Das Garnisonsmuseum nutzt den denkmalgeschützten Hochbunker Hohe Marter, einen 1941 errichteten siebengeschossigen Rundbau aus Eisenbeton mit Backsteinverblendung und rund 2,40 m dicken Wänden. Von außen sind das flache Kelgeldach, das Rundbogenportal und der Arkadenfries zu erkennen. Innen gliedert sich die rund 300 m² große Ausstellungsfläche nach Epochen der Nürnberger Militärgeschichte.
Der siebengeschossige Eisenbetonbau mit Backsteinverblendung und rund 2,40 m dicken Wänden entstand 1941 im Zuge der Nürnberger Luftschutzmaßnahmen. 1992 gründete ein Förderverein das Garnisonmuseum als Teilmuseum des Museums Industriekultur; 1996 zog es als eigenständiges Museum in den Bunker. Archiv und Bibliothek wurden 2006 aus Platzgründen in den Spittlertorturm ausgelagert.
Das Museum zeigt Uniformen, Auszeichnungen und persönliche Gegenstände aus verschiedenen Epochen der Militärgeschichte. Diese Sammlungen helfen Besuchern zu verstehen, wie sich Soldat sein über die Jahre verändert hat.
Das Museum sitzt im siebengeschossigen Hochbunker Hohe Marter mit rund 2,40 m dicken Wänden, flachem Kelgeldach, Rundbogenportal und Arkadenfries. Sonderführungen im Museum und im Stadtgebiet werden auf Anfrage angeboten, etwa zum bunten Rock der Königlich Bayerischen Armee oder zur US-Garnison. Archiv und Fachbibliothek mit rund 10.000 Bänden wurden 2006 aus Platzgründen in den Spittlertorturm an der Nürnberger Stadtmauer ausgelagert.
Das Gebäude besitzt noch seine ursprünglichen Belüftungssysteme und verstärkten Türen aus der Bunkerzeit. Diese technischen Details zeigen, wie Schutzbauten gegen Luftangriffe entworfen wurden.
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