Weinheim Museum, Stadtmuseum in Weinheim, Deutschland
Das Museum der Stadt Weinheim sitzt im Deutschordenshaus, einem barocken Neubau, den Hoch- und Deutschmeister Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg ab Mai 1710 errichten ließ; erhaltene Rechnungen nennen den Zimmerermeister Peter Elias Berthold aus Neckarsulm. Die cremefarbene Fassade mit steilem, braun gedecktem Walmdach, rotem Dachgaubenfenster und sechs verschlosserten Fenstern der oberen Reihe liegt zur Altstadt, am ehemaligen Eingangsportal ist das Sandsteinrelief des Wappens von Franz Ludwig erhalten, 1711 gefertigt vom Mannheimer Bildhauer Georg Martin Bitterich. Die Dauerausstellung verteilt sich auf vier Etagen und etwa 1000 m².
Der von 1906 bis 1938 bestehende Weinheimer Altertumsverein sammelte systematisch historische Güter der Region; die Sammlung wurde in drei verschiedenen Gebäuden gezeigt, ehe sie 1939 in das Deutschordenshaus kam. Das Haus selbst ließ Hoch- und Deutschmeister Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg ab Mai 1710 als barocken Neubau der Kommende errichten, nach Plänen des Zimmermeisters Peter Elias Berthold aus Neckarsulm, für 10.000 Gulden; das Richtfest folgte im November 1710. 1948 wurde hier das Heimatmuseum eröffnet, 1986 in Museum der Stadt Weinheim umbenannt.
1948 zunächst als Heimatmuseum eröffnet, trägt das Haus seit 1986 den Namen Museum der Stadt Weinheim. Am ehemaligen Eingangsportal sitzt ein Sandsteinrelief mit dem Wappen von Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, 1711 gefertigt vom Mannheimer Bildhauer Georg Martin Bitterich; nahe dem Erker an der Ecke Amtsgasse/Hauptstraße hängt in rund zwei Metern Höhe das stark mitgenommene, aber noch erkennbare Wappen Walthers von Cronberg, Hochmeister ab 1527.
Das Museum nutzt das barocke Deutschordenshaus zwischen Amtsgasse und Schlossergasse in der Weinheimer Altstadt; am Eingangsportal sitzt ein Sandsteinrelief mit dem Wappen Franz Ludwigs von Pfalz-Neuburg, 1711 gefertigt vom Bildhauer Georg Martin Bitterich aus Mannheim. Die Dauerausstellung verteilt sich auf vier Etagen und rund 1000 m², für alle Ebenen sollte man Zeit einplanen.
Das älteste Exponat ist ein 1967 gefundener Mammutschädel, dessen Alter von bis zu 42.000 Jahren erst 2020 erkannt wurde. Das Haus ließ Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg ab Mai 1710 für den Deutschen Orden errichten; es kostete 10.000 Gulden, Baumeister war der Zimmerermeister Peter Elias Berthold aus Neckarsulm.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.779 Mitwirkenden weltweit.