Badesee Walldorf, Badesee in Walldorf, Deutschland
Der Badesee Mörfelden-Walldorf ist ein natürliches Gewässer mit Sandstrand und großzügigen Grünflächen, das sich über mehrere hundert Meter entlang der Ufer erstreckt. Ein befestigter Fußweg führt rund um den See und verbindet alle Bereiche miteinander.
Der See ging aus einer Kiesgrube hervor; nach dem Ende des Kiesabbaus 1970 erwarb ihn die damals noch selbständige Gemeinde Walldorf. Um das Wasser trotz der nahen Autobahnen zum Baden nutzbar zu machen, wurden 10.000 Grünpflanzen im Uferbereich gesetzt. 2019 wurde die Bademöglichkeit zur „Badestelle Walldorf“ umgewidmet, wodurch Wasseraufsicht und Eintritt entfielen.
Der See ist ein beliebter Treffpunkt für Familien und Freunde aus der Region, die hier schwimmen, Sport treiben und Zeit zusammen verbringen. Die offenen Wiesen und der Sandstrand schaffen einen ungezwungenen Ort, wo Menschen ihre Freizeit aktiv oder entspannt gestalten.
Das Gelände ist umzäunt, und seit der Umwidmung zur Badestelle 2019 gibt es keine Wasseraufsicht mehr, außer sie wird gesondert angekündigt – Baden erfolgt auf eigene Gefahr. Parken ist nur auf einem kleinen Parkplatz im Süden möglich, und die Stadt Mörfelden-Walldorf rät ausdrücklich, mit dem Fahrrad zu kommen; der See liegt direkt an der B44 und neben der A5. Vom Bahnhof Walldorf führt die ausgeschilderte „Familienroute“ entlang der Riedbahn, die die S7 im Halbstundentakt bedient.
Der See hat keine oberirdischen Zu- oder Abläufe; gespeist wird er vor allem von Niederschlägen, dazu sickert etwas Grundwasser aus dem nördlichen Gundbach und dem südlichen Wurzelbach zu. Im Südwesten ragt eine etwa 150 Meter lange Halbinsel in den See, auf der das Vereinsheim der Angler und ein Bootsanleger stehen.
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