Quarksteine, Naturdenkmal und Felsformation in Hirschfeld, Deutschland
Die Quarksteine sind eine Granitfelsformation, bei der große Blöcke übereinander gestapelt sind und flache sowie rundliche Formen aufweisen. Zwischen den Steinen entstehen natürliche Lücken und Spalten, die wie Gänge wirken und die Struktur durchziehen.
Die Formation entstand vor Millionen Jahren durch geologische Prozesse, die große Granitblöcke formten und übereinander anordneten. In den vergangenen Jahrhunderten war sie Schauplatz lokaler Sagen, in denen Zwerge in den Höhlen hausten und in einer nahe gelegenen Mühle arbeiteten.
Der Name Quarksteine bezieht sich auf die flachen Formen mancher Steine, die traditionellen sächsischen Quarkkeulchen-Gebäck ähneln. Besucher können diese Ähnlichkeit selbst entdecken, wenn sie die verschiedenen Formen der Granitblöcke betrachten.
Mehrere Wanderwege führen zur Formation, wobei die Hauptroute von der Talsperre Wolfersgrün ausgeht und durch abwechslungsreiches Gelände mit unterschiedlichen Höhenunterschieden verläuft. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, um sicher zwischen den Felsspalten und auf den unebenen Steinen gehen zu können.
Die Felsformation birgt Höhlen in ihrem Inneren, die durch natürliche Licht hereinkommende Spalten zwischen den Granitblöcken beeindruckend beleuchtet werden. Diese unterirdischen Räume entstanden durch Erosion und bieten Besucher ein unerwartetes Erlebnis beim Durchqueren der engen Passagen.
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