St. Marinus und Anianus, Rokokokirche in Rott am Inn, Deutschland
St. Marinus und Anianus ist eine Pfarrkirche im Barockstil in Rott am Inn mit einem achteckigen Grundriss und einer flachen Kuppel, die von Säulen getragen wird. Das Innere verfügt über Seitenkapellen mit mehreren Altären und wird durch die Kuppelmalereien von Matthäus Günther geprägt.
Die Kirche wurde zwischen 1759 und 1763 vom Architekten Johann Michael Fischer errichtet und ersetzte eine romanische Basilika, deren Mauern teilweise erhalten blieben. Diese Umgestaltung war Teil der barocken Neubewertung älterer religiöser Strukturen in Bayern.
Die Fresken an der Kuppel zeigen Szenen aus dem Leben der Heiligen Marinus und Anianus, die hier verehrt werden. Besucher können diese religiösen Darstellungen bei einem Spaziergang durch das Kirchenschiff deutlich sehen und nachvollziehen, welche Bedeutung diese Heiligen für die Gemeinde haben.
Die Kirche ist rollstuhlgerecht zugänglich und bietet barrierefreie Eingänge sowie ebene Flächen rund um das Gebäude. Besucher sollten die Öffnungszeiten im Voraus überprüfen, da die Kirche als aktiver Pfarrort regelmäßige Gottesdienste abhält und zu diesen Zeiten möglicherweise nicht betreten werden kann.
Die Glocke namens Salvatorglocke, eine von acht Bronzeglocken im Turm, wurde während einer umfassenden Renovierung im Jahr 2015 installiert. Diese neueste Glocke ergänzt die historische Klanglandschaft des Ortes und ist Zeuge moderner Restaurierungsarbeit an einem Barockgebäude.
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