Dorfkirche Kanin , Lutherische Kirche in Kanin, Beelitz, Deutschland.
Die Dorfkirche Kanin ist eine Saalkirche aus geschlämmten Feldsteinen mit einem Langhaus und einem dreiseitigen Abschluss im Osten, der von Strebepfeilern gestützt wird. Im Westen erhebt sich aus dem Satteldach ein querrechteckiger, holzverschalter Dachturm, dessen Bau das nachträgliche Abstützen der Westwand zur Folge hatte. In seinem Glockenstuhl hängt eine mittelalterliche Kirchenglocke.
Die Saalkirche aus Feldsteinen wurde um 1400 erbaut. Der später hinzugefügte hölzerne Dachturm erhebt sich aus dem Satteldach; sein Gewicht machte nachträglich das Abstützen der Westwand nötig. In seinem Glockenstuhl hängt eine mittelalterliche Glocke. Die Kirche ist in der Denkmalliste unter der ID-Nr. 09190115 eingetragen.
Der Ortsname Kanin ist slawischen Ursprungs, und die mittelalterliche Glocke hängt noch immer im hölzernen Dachturm. Im Inneren sind an der Nordwand spätgotische Wandmalereien mit dem Einzug in Jerusalem erhalten, und die Holzbalkendecke von 1696 ist mit Beschlagwerk verziert.
Die Kirche liegt in Kanin und ist über die Hauptstraße erreichbar, die zum Dorf führt. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach Veranstaltungen variabel ist und lokale Informationen hilfreich sind.
Die mittelalterliche Glocke hängt noch heute im hölzernen Dachturm; dieser wurde nachträglich aufgesetzt und machte eine Abstützung der Westwand nötig. Im Inneren wurde die Holzbalkendecke 1696 mit Beschlagwerk verziert, und an der Nordwand sind Reste spätgotischer Wandmalereien mit dem Einzug in Jerusalem zu sehen.
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