Dorfkirche Kuppentin, Dorfkirche in Kuppentin, Deutschland.
Die Kirche von Kuppentin ist ein Backsteinbau, der sich in der Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns erhebt und traditionelle Merkmale sakraler Architektur zeigt. Das Gebäude besteht aus soliden Ziegelmauern und präsentiert die einfache, robuste Bauweise, die für Dorfkirchen dieser Region charakteristisch ist.
Bischof Brunward von Schwerin bestätigte am 3. August 1235 in Warin das Pfarrgut und den Pfarrsprengel von Kuppentin und nannte Engelbertus de Cobandin als ersten Pastor. Der Chor stammt aus der Zeit um 1290/1300, das Schiff von 1337. 1649 tauschte Herzog Adolf Friedrich das Patronat mit dem Kloster Dobbertin, das die Kirche 1650 für 500 Gulden verkaufte. Nach jahrzehntelangen Notreparaturen wurde die Kirche 1978 wegen des sich neigenden Chorgiebels und durchgefaulter Deckenbalken gesperrt; ein 1995 gegründeter Förderverein sicherte und sanierte sie bis zur Wiederweihe 2001.
Der Ortsname Kuppentin geht auf das Slawische zurück und bedeutet „Ort des Kobbad“; belegt sind die Formen Kobadin 1235 und Cobbendin 1283. Das damals eingerichtete Kirchspiel war groß und ertragreich und umfasste Kuppentin, Bobzin, Gallin, Daschow, Zahren, Plauerhagen, Penzlin, Hof-Linden, Broock und Barkow; erster Pastor war Engelbertus de Cobandin.
Das Gebäude liegt im Dorf Kuppentin und ist leicht über die örtlichen Straßen des Distrikts Gallin-Kuppentin zu erreichen. In der Nähe des Kirchengebäudes sind Parkplätze vorhanden, so dass der Besuch bequem möglich ist.
1978 wurde die Kirche gesperrt, weil sich der Chorgiebel zum Langhaus geneigt hatte und die durch Feuchtigkeit verfaulten Deckenbalken die Nordmauer nach außen drückten. Ein am 20. Dezember 1995 unter Jürgen Damm gegründeter Förderverein sicherte und sanierte das Bauwerk 21 Jahre lang bis zur Wiederweihe 2001.
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