Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz, Rundfunkgebäude in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Das Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz ist ein Rundfunkgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit mit einer charakteristischen gekrümmten Fassade. Die fünfgeschossige Struktur erstreckt sich über drei Flügel entlang der Mette- und Fritz-Elsas-Straße und beherbergt spezialisierte Akustiostudios.
Das Gebäude wurde zwischen 1938 und 1941 errichtet und diente zunächst einem Industrieunternehmen. Nach dem Krieg wandelte sich sein Zweck grundlegend und wurde zur Zentrale des Rundfunks im amerikanischen Sektor.
Das Gebäude ist seit Jahrzehnten das Herz der deutschsprachigen Radiolandschaft und prägt die Medienkultur der Stadt. In seinen Mauern entstehen täglich Sendungen, die millionen Menschen hören.
Das Gebäude ist weiterhin als aktives Medienzentrum in Betrieb und beherbergt mehrere Radiokanäle einschließlich Deutschlandfunk Kultur. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein funktionierendes Broadcast-Zentrum handelt und der Zugang eingeschränkt sein kann.
Das steile Satteldach folgt der gekrümmten Form des Gebäudes und verkörpert ein Designelement, das seit 1914 in Berlins Architektur auftritt. Diese Kombination von funktionalem Design mit traditionellen Dachlösungen macht das Gebäude zu einem besonderen Beispiel des Übergangsstils.
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