Himmlisch Heer Fundgrube; Dorothea-Stolln Dorotheenstraße, Historische Bergbauanlage in Annaberg-Buchholz, Deutschland.
Die Dorothea-Stolln ist ein Bergwerk in Annaberg-Buchholz mit unterirdischen Stollen, massiven Steinmauern und Wassersystemen, die aus der Zeit des Silberabbaus stammen. Das Bergwerk zeigt die praktischen Lösungen, die Bergleute über Jahrhunderte entwickelten, um in der Tiefe zu arbeiten.
Der Bergbau in Cunersdorf begann im 16. Jahrhundert; ab 1536 erbrachte die Grube in zweieinviertel Jahren 2409 Guldengroschen je Kux, dank einer Silbererzader mit Gehalten bis zu 40 %. Danach fielen die Erträge. Bei der Teufe eines Richtschachts wurde in über 125 m Tiefe die Jahreszahl 1551 entdeckt. Das heutige Mundloch entstand 1853; ab 1946/47 suchte die SAG Wismut hier Uran, der Abbau endete 1958.
Der Ort spiegelt die enge Verbindung der Region zum Bergbau wider, die über Generationen das Leben der Menschen prägte. Besucher erleben heute noch, wie der Bergbau die Identität und Struktur dieser Gegend bestimmte.
Die Führung schließt eine 250 Meter lange Bootsfahrt im Stolln ein; warme Kleidung ist ratsam, da im Bergwerk ganzjährig 8 °C herrschen. Betrieben wird das Besucherbergwerk vom Verein IG Altbergbau Dorotheastollen Cunersdorf e.V.
Die Führung schließt eine 250 Meter lange Bootsfahrt im Stollen ein, die einzige Möglichkeit, einen Teil der 53 km Strecken zu befahren. Im Bergwerk herrschen konstant 8 °C, und das heute genutzte Mundloch wurde 1853 angelegt.
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