Budde-Haus, Kulturerbe-Villa in Gohlis, Deutschland.
Das Budde-Haus ist eine 1890/91 für die Familie Bleichert errichtete Villa, entworfen vom Leipziger Büro Pfeifer & Händel und ausgeführt von Eduard Steyer. Die Hauptfassade verbindet Postelwitzer und Cottaer Sandstein mit Marmor, Stuck und Goldverzierungen; der Mittelrisalit trägt ionische Säulen, der Giebel die Inschrift „Villa Hilda“. Heute ersetzt ein Flachdach die frühere Glaskuppel, und die Südostecke mit dem Wintergartenpavillon wurde 1945 zerstört.
Das Gebäude wurde 1891 als private Wohnvilla für die Familie Bleichert errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte sein Zweck und wurde schließlich zu einem Kulturzentrum umgewandelt.
Der Name erinnert an Heinrich Budde, den Direktor des VEB Verlade- und Transportanlagen Leipzig, nach dem das Haus bei der Einweihung als Klubhaus am 11. August 1956 benannt wurde. Die Inschrift „Villa Hilda“ am Mittelgiebel verweist auf Victoria Emilie Hildegard Bleichert, die Frau des Bauherrn; das Haus heißt auch Villa Hilda oder Bleichert-Villa.
Das Budde-Haus steht in der Lützowstraße 32 in Gohlis, nördlich des Zentrums; die Villa liegt gegenüber dem früheren Betriebsgelände der Bleichertwerke. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, die historischen Räume und der Schmuckbrunnen an der Hauptfassade sind während der Öffnungszeiten des soziokulturellen Zentrums zugänglich. Seit Januar 2017 wird das Haus vom FAIRbund e. V. betrieben.
Auf dem Mittelgiebel der Hauptfassade steht die Inschrift „Villa Hilda“, ein Verweis auf Victoria Emilie Hildegard Bleichert, die Frau des Bauherrn. Das Haus ist neben dem Namen Bleichert-Villa auch unter dieser Bezeichnung bekannt.
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