Dorfkirche Oberseifersdorf, Denkmalgeschützte Kirche in Oberseifersdorf, Deutschland
Die Dorfkirche Oberseifersdorf ist eine dreischiffige Emporenhalle mit bemalter Flachdecke, zwei Emporengeschossen an den Längsseiten und Rundbogenfenstern. Der Saal endet in einem halbrunden Ostschluss; der Westturm trägt ein achteckiges Glockengeschoss mit Haube und Laterne. Auf dem Kirchhof steht eine separate Leichenhalle.
Die Kirche wurde 1717 als dreischiffige Emporenhalle errichtet. Nach einem Blitzschlag wurde der Westturm 1820 neu aufgebaut, Restaurierungen folgten 1884 und 1899. Der Maler Bernhardt aus Großschönau schuf die Ausmalung 1753/54, der hölzerne Flügelaltar von Daniel Martin aus Marienthal stammt von 1751.
Der Altar aus dem Jahr 1751 wurde vom Künstler Daniel Martin aus Marienthal geschaffen und zeigt die Himmelfahrt Christi in beeindruckender Höhe. Die Gemälde an den Wänden und an der Decke erzählen von Szenen aus dem Leben Jesu und ehren die Heiligen Gallus und Martin.
Besucher finden den Ort in der Gemeinde Mittelherwigsdorf und können die regelmäßigen Gottesdienste der Evangelisch-Lutherischen Kirche besuchen. Das Gelände beherbergt auch einen Friedhof und Kriegerdenkmal, die frei zugänglich sind.
Die Brüstungen der unteren Empore tragen gemalte Szenen aus dem Leben Christi von der Geburt bis zur Auferstehung und das Jüngste Gericht, die oberen Brüstungen Blumenornamente. Der Maler Bernhardt aus Großschönau schuf diesen Zyklus 1753/54; die Unterseiten der Emporen blieben unbemalt.
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