Triebwagenhalle Velten, Eisenbahndepot in Velten, Deutschland
Die Triebwagenhalle Velten ist eine Wartungsstätte für Schienenfahrzeuge mit mehreren Gebäudekomplexen und einem 25 Meter hohen Wasserturm. Die Anlage dient heute als Service- und Abnahmezentrum für neu gebaute Schienenfahrzeuge eines Herstellers.
Die Halle wurde 1927 vom Architekten Richard Brademann entworfen und beherbergte zunächst die Baureihen ET 168 und ET 169. Sie war später auch Heimat der Baureihe ET 165 und entwickelte sich zu einem wichtigen Knotenpunkt des Schienenverkehrs.
Das Gebäude steht für die Ingenieurkunst des deutschen Bahnverkehrs in der Zeit zwischen den Weltkriegen. Es zeigt, wie Eisenbahnbetriebe damals geplant und gebaut wurden.
Die Anlage befindet sich neben dem Hauptbahnhof von Velten und ist von der Stadt aus leicht zu erreichen. Die Strukturen sind von außen sichtbar, und Besucher können das Gelände von den umliegenden Wegen aus einsehen.
Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde hier ein isolierter elektrischer Betrieb zwischen Hennigsdorf und Velten aufrechterhalten. Diese Verbindung bot ein seltenes Beispiel für Mobilität während der Teilung Deutschlands.
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