Museum Penzberg, Kunstmuseum und Architekturdenkmal in Penzberg, Deutschland.
Das Museum Penzberg nutzt ein denkmalgeschütztes ehemaliges Werkshaus, das das Bergwerk Penzberg Ende des 19. Jahrhunderts für seine Bergleute errichten ließ. Seit 2016 verbindet ein gläserner Eingangsbereich das Gebäude nach Süden mit einem Erweiterungsbau, dessen Klinker-Fassade an die Bergwerksgeschichte erinnert; im Eingang liegt ein kleines Café. In das Treppenhaus wurde ein farbiges Glasfenster Campendonks eingebaut.
Das Museum wurde 1994 als Stadtmuseum Penzberg gegründet und zeigte Kunst und Stadtgeschichte. Ab 2002 spezialisierte es sich auf Heinrich Campendonk; ein Erweiterungsbau von 2014 bis 2016 für knapp über drei Millionen Euro wurde am 4. Juni 2016 eröffnet, zugleich erfolgte die Umbenennung in Museum Penzberg – Sammlung Campendonk. Das Gebäude ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Bergarbeiter-Werkshaus aus dem späten 19. Jahrhundert.
Das Museum besitzt die weltweit größte Sammlung von Werken Heinrich Campendonks, der dem Blauen Reiter nahestand und in Penzberg wirkte. 2010 kaufte ein Sammler 87 Ölbilder, Aquarelle, Tuschpinselzeichnungen und Holzschnitte für das Haus; zur Wiedereröffnung 2016 kamen weitere 200 Arbeiten hinzu. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Gerhard Fietz von der Gruppe ZEN 49.
Das Museum liegt an der Adresse Am Museum 1; die frühere Karlstraße wurde im Juni 2016 umbenannt. Seit September 2017 weisen an der Autobahn A95 an der Ausfahrt Penzberg/Iffeldorf in beiden Fahrtrichtungen touristische Unterrichtstafeln auf das Museum hin.
Im Museum ist eine Wohnung aus den 1920er Jahren nachgebaut, die den Alltag der Bergleute zeigt. Sie ist Teil der Dauerausstellung zur Geschichte des Penzberger Bergwerks, das 1966 geschlossen wurde.
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