Königstein, Felsformation in Thale, Deutschland
Der Königstein ist eine rund 500 Meter lange mauerartige Felsformation der Teufelsmauer, die von Nordwesten nach Südosten nördlich der Bode zwischen Weddersleben und Neinstedt verläuft. Höchster Punkt ist der Adlerfelsen mit 185 m ü. NHN; am westlichen Ende steht der Teufel, auch Westturm genannt, weiter östlich folgen die Großmutter und die Lange Wand.
Der Name Königstein leitet sich von Kehnstein ab, was Verkündigungsstein bedeutete. Im September 1784 besuchten Goethe und der Maler Georg Melchior Kraus den Felsen; ein Goethestein auf der Südseite erinnert daran. Im Juni 1833 stellte Landrat Carl Weyhe ihn unter Naturschutz und beendete damit die Nutzung als Steinbruch.
Der Name geht auf Kehnstein zurück, was Verkündigungsstein bedeutete. Auf der Südseite steht der Goethestein zur Erinnerung an Goethes Besuch im September 1784 mit dem Maler Georg Melchior Kraus; nahe dabei finden sich historische Inschriften, ein Notenschlüssel und ein geschwungenes W. Ein Gedenkstein erinnert an einen hier ursprünglich beigesetzten unbekannten deutschen Soldaten.
Der Königstein ist über markierte Wanderwege von Thale aus erreichbar, und es gibt Parkplätze in der Nähe der Ausgangspunkte. Wer die Aussicht vom Gipfel genießen möchte, sollte festes Schuhwerk tragen und mit unterschiedlichen Wetterbedingungen rechnen.
Die Sandsteinschichten des Königstein zeigen unterschiedliche Färbungen und Muster, die durch verschiedene Ablagerungsphasen entstanden sind. Diese visuellen Unterschiede machen es möglich, die geologischen Geschichten der einzelnen Schichten beim Wandern zu erkennen.
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