Versunkenes Schloss im Dubringer Moor, Bauwerk in Deutschland
Das Versunkene Schloss im Dubringer Moor ist eine quadratische Erdwallanlage in einem Naturschutzgebiet bei Dubring in Sachsen. Das Bauwerk misst etwa 140 Meter pro Seite und ist von einem niedrigen Wall von rund einem Meter Hohe umgeben, der teilweise von Moos und Straubern bedeckt ist.
Die Anlage stammt aus der Zeit der Billendorfer Kultur und wurde zwischen dem 7. und 6. Jahrhundert vor Christus erbaut, wie Keramikscherben aus Grabungen von 1985 zeigen. Sie diente als befestigte Siedlung zum Schutz und war typisch fur Viereckschanzen dieser antiken Periode.
Der Ort trägt den Namen "Versunkenes Schloss" wegen einer mittelalterlichen Sage über einen Raubritter, dessen Burg in den Boden versank. Die Legende lebt bis heute in den Erzählungen der Besucher weiter und prägt das Gefühl beim Besuch des stillen Platzes im Moor.
Der Platz ist leicht uber einen Wanderweg zu Fuss vom Dorf Dubring zu erreichen, der auch als Radstrecke des Froschradwegs genutzt wird. Das Gelande ist eher sumpfig und feucht, daher sind festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung wichtig fur einen komfortablen Besuch.
Nach einer lokalen Legende soll der Geist eines Raubritters, dessen Burg im Moor versank, noch heute bei Nacht durch die Gegend wandern und sein Heulen ausstossen. Manche Besucher berichten von seltsamen Gerauschen in der Finsternis, die dieser alten Geschichte Leben geben.
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