Stadtkirche Radeberg, Lutherische Kirche in Radeberg, Deutschland
Die Stadtkirche Zum Heiligen Namen Gottes ist eine evangelisch-lutherische Kirche auf einer Anhöhe nahe dem Zentrum Radebergs. Der steinerne Bau wurde 1486 begonnen und 1498 vollendet; nach dem Stadtbrand von 1714 wurde das Innere wiederhergestellt und die Kirche am 10. Dezember 1730 geweiht. Der 1770 fertiggestellte Turm ist niedriger als die ursprüngliche Spitze, die 1611 abgebrochen und durch eine flache Schieferhaube ersetzt wurde.
1486 wurde ein steinernes Gotteshaus begonnen und 1498 vollendet; die hohe Turmspitze brach man 1611 ab und ersetzte sie durch eine flachere, schiefergedeckte Haube. Beim Stadtbrand vom 13. Juli 1714 brannte das Innere aus, der Wiederaufbau stockte aus Geldmangel. Am 10. Dezember 1730 weihte Valentin Ernst Löscher, Superintendent der Dresdner Frauenkirche, die fertige Kirche. 1741 beschädigte ein weiterer Brand sie, und 1770 wurde der etwas niedrigere Turm fertiggestellt.
Den vollständigen Namen Zum Heiligen Namen Gottes erhielt die Kirche bei ihrer Weihe am 10. Dezember 1730 durch Valentin Ernst Löscher, den Superintendenten der Dresdner Frauenkirche. Die Kirchgemeinde gehört zum Kirchspiel Radeberger Land im Kirchenbezirk Dresden Nord der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, zu dem auch Liegau-Augustusbad, Großerkmannsdorf, Kleinwolmsdorf, Seifersdorf, Wachau und Schönborn zählen.
Besucher finden die Kirche an der Adresse An der Kirche 5 und können an regelmäßigen Gottesdiensten teilnehmen oder das Innere besichtigen. Es ist ratsam, sich vorher über Öffnungszeiten zu informieren, da das Gebäude nicht immer frei zugänglich ist.
Den Taufstein schuf der Dresdner Bildhauer Johann Christian Feige, von dem auch die Kanzel stammt; Johann George Tretzsch half bei der Finanzierung. Das Becken selbst wurde aus englischem Zinn gegossen, bezahlt von der Witwe des General-Accise-Inspektors Kauderbach. Die 1726 geweihte Orgel stiftete derselbe Tretzsch.
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