St. Andreas, Katholische Pfarrkirche in Fischbachau, Deutschland
St. Andreas ist eine barocke Saalkirche in Elbach, einem Ortsteil von Fischbachau. An das fünfjochige Langhaus schließt ein dreiseitig geschlossener Chor im Turmerdgeschoss an; der Turm steigt über ein Zifferblatt und eine segmentierte Kuppel bis zu einer Laterne mit Kreuz auf. Die weiße Fassade zeigt hohe Bogenfenster mit dunklem Maßwerk und darüber runde Fenster.
Eine spätgotische Kirche wurde 1648 sowie erneut 1655 und 1670 durch Blitzschlag schwer beschädigt; das baufällige Kirchenschiff brach man 1688 ab. Die heutige Kirche erbaute 1689 Johann Mayr der Ältere von der Hausstatt, den Chorturm fügte 1722 Caspar Glasl hinzu, der Baumeister des Klosters Weyarn. Bei der Restaurierung 1991–1999 wurde das Innere nach Befund von 1722 wiederhergestellt.
Die Pfarrei ist dem heiligen Andreas geweiht, dessen Legende und Martyrium in den Deckenbildern und auf dem Hochaltar von 1697 erscheinen. Einheimische Handwerker prägten die Ausstattung: Caspar Schindler aus Elbach schuf 1689 die Gestühlswangen, das Chorgestühl und das Oratoriengitter; zur Ausstattung gehören außerdem eine barocke Weihnachtskrippe und Prozessions- und Zunftstangen mit kleinen Heiligenfiguren.
St. Andreas steht in Elbach, einem Ortsteil von Fischbachau, unmittelbar neben der katholischen Friedhofskapelle zum Heiligen Blut, sodass sich beide Bauten bei einem Besuch ansehen lassen. Die Kirche ist ein fünfjochiger Saalbau mit dem Chor im Turmerdgeschoss; der Turm trägt ein Zifferblatt und eine segmentierte Kuppel. Das Innere wurde 1991–1999 nach dem Befund von 1722 restauriert.
Der Turm birgt im Erdgeschoss den Chor, eine Bauform, die als Chorturm bezeichnet wird. Zur Ausstattung gehören zudem eine barocke Weihnachtskrippe sowie Prozessions- und Zunftstangen mit kleinen Heiligenfiguren; die Orgel baute Andreas Grünerdt 1788 mit 10 Registern.
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