Industriemuseum Kupfermühle, Industriemuseum in Kupfermühle, Harrislee, Deutschland.
Die Crusauer Kupfer- und Messingfabrik ist ein Industriemuseum in drei vollständig renovierten historischen Fabrikhallen in Kupfermühle, südlich der deutsch-dänischen Grenze. Zum Komplex gehören die Fabrikgebäude und die als Nyboder bezeichneten Arbeiterwohnungen, die Anfang der 1990er Jahre teilweise restauriert wurden. Das Museum wurde am 2. Juli 2014 wiedereröffnet und zeigt die Geschichte des Kupfer- und Messingwerks, seine technische Entwicklung und den Ort Kupfermühle.
Die Fabrik entstand 1600 als Hammerwerk auf Grundlage einer dänischen königlichen Initiative und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einer der bedeutendsten Kupfer- und Messingfabriken Nordeuropas. Im Laufe der Zeit wechselte das Unternehmen mehrmals die Besitzer und passte seine Produktion an sich ändernde Märkte an.
Das Gelände zeigt die Wohnviertel von Fabrikarbeitern aus mehreren Jahrhunderten, die neben den Produktionsanlagen entstanden sind. Man sieht dort noch heute, wie diese Arbeiter gelebt haben und wie eng ihr Leben mit der Fabrik verflochten war.
Das Museum nutzt drei vollständig renovierte historische Industriehallen der ehemaligen Fabrik; Träger ist der Förderverein Industriemuseum Kupfermühle e. V., wiedereröffnet am 2. Juli 2014. Die erhaltenen Fabrikgebäude und die Arbeiterwohnungen, die sogenannten Nyboder, liegen in Kupfermühle in der Gemeinde Harrislee, unmittelbar südlich der deutsch-dänischen Grenze bei Kruså. Das Gelände liegt am Flüsschen Krusau, dessen Gefälle einst die Wasserräder antrieb.
1908 wurde in der Kupferhütte eine Francis-Turbine von Voith eingebaut, die über ein Rohrleitungssystem gespeist einen Generator mit 100 kW Nennleistung antrieb. Um 1840 gab es acht Wasserräder für zehn Hammerwerke, dazu eine Messingbrennerei und fünf Werkstätten.
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