Papiermühle Homburg, Papiermuseum in Triefenstein, Deutschland.
Die Papiermühle Homburg ist ein zweistöckiges Fachwerkgebäude mit Steinerweiterung aus dem neunzehnten Jahrhundert, das direkt an der Bischbach liegt. Die Anlage beherbergt eine Ausstellung mit Maschinen und Werkzeugen aus der Papierherstellung vergangener Zeiten.
Leonhard Leinziger gründete 1807 diese Mühle am Bischbach, nachdem er von Windheim aus wegen besserer Wasserkraft dorthin gezogen war. Die Anlage entwickelte sich zu einem bedeutenden Produktionsort für Papier in der Region.
Die Ausstellung zeigt, wie Menschen hier traditionelle Papiermacherei betrieben haben. Man kann sehen, wie Arbeiter gelebt haben und mit welchen Materialien wie Leinen und Hanf gearbeitet wurde.
Die Mühle ist von Mai bis Oktober für Besucher geöffnet und bietet Führungen sowie Papiermach-Kurse an. Am ersten Sonntag jeden Monats finden spezielle Vorführungen statt, bei denen die historischen Maschinen in Betrieb gezeigt werden.
Johannes Follmer, ein Papiermacher in fünfter Generation, stellt hier noch heute Papier von Hand her. Er verwendet dabei die ursprüngliche Ausrüstung wie das Wasserrad und die hölzerne Presse, die seit Generationen in Betrieb sind.
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