Hasenbergl, Wohnviertel im Norden von München, Deutschland
Hasenbergl ist ein Wohnviertel im Norden Münchens mit Mehrfamilienhäusern aus den 1960er Jahren, die das Stadtbild prägen. Grünflächen wie der Dülferanger und der Goldschmiedplatz lockern die Bebauung auf und bieten Platz zum Verweilen.
Der Name stammt von einem Lehmhügel aus dem 18. Jahrhundert, den die Bayerischen Kurfürsten als Jagdgebiet nutzten, besonders zur Kaninchenjagd. Das Viertel selbst entstand erst später als Wohngebiet im Zuge der modernen Stadtentwicklung Münchens.
Die beiden Kirchen prägen das Gesicht des Viertels mit ihren markanten Dächern, die St.-Nikolaus-Kirche mit ihrer kegelförmigen Form und die Kirche der Sieben Schmerzen Mariens mit ihrem Pyramidendach. Sie sind wichtige Orte für die Gemeinde und zeigen die religiöse Geschichte der Bewohner.
Die U-Bahn-Linie U2 verbindet das Viertel mit dem Zentrum Münchens über zwei Stationen: Dülferstraße und Hasenbergl. Die beiden Haltestellen bieten eine bequeme Anbindung für Besucher und Bewohner, um die Stadt zu erkunden.
Das Viertel war Schauplatz einer pädagogischen Innovation: Hier eröffnete 1970 die erste integrierte Gesamtschule Deutschlands. Diese Schule war ein Wendepunkt in der Schulgeschichte des Landes.
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