Christuskirche, Lutherische Kirche am Wilhelmsplatz, Bayreuth, Deutschland
Die Christuskirche ist eine Kirche im Zentrum von Bayreuth, die sich durch drei Türme und Sandsteinfassaden charakterisiert. Das Gebäude bietet Platz für etwa 2.400 Gläubige und beherbergt im Inneren einen kunstgearbeiteten Altarkreuz mit Vergoldung und einem Corpus aus Ebenholz.
Das ursprüngliche Kirchengebäude wurde 1945 während des Zweiten Weltkriegs zerstört, woraufhin Architekt Karl Pfeiffer-Haardt einen Neubau entwarf. Der Wiederaufbau begann im November 1953 und prägte die Nachkriegsarchitektur Bayreuths.
Der Name "Christuskirche" verweist auf die christliche Tradition des Ortes, während die Innenausstattung mit dem kunstvoll gestalteten Altarkreuz die religiöse Ausrichtung der Gemeinde widerspiegelt. Besucher bemerken bei jedem Besuch, wie die Architektur den Fokus nach innen lenkt und die Gemeinde räumlich zusammenhält.
Das Gebäude liegt zwischen dem Hauptbahnhof und dem Festspielhaus und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die Sandsteinfassaden helfen dabei, Straßenlärm vom Wilhelmsplatz zu reduzieren, was den Aufenthalt im Inneren angenehmer macht.
Das Gebäude verwendet bewusst die Zahl drei in mehreren Architekturdetails, was vermuten lässt, dass es ursprünglich "Dreifaltigkeitskirche" hätte heißen können. Diese symbolische Verwendung der Drei durchzieht das gesamte Bauwerk und schafft ein verborgenes gestalterisches Muster.
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