St. Gereon, Barocke Kirche in Nackenheim, Deutschland
St. Gereon ist die römisch-katholische Pfarrkirche von Nackenheim, ein barocker Saalbau mit hohem Kirchturm, der auf dem Sporn eines lößbedeckten Kalkplateaus rund 30 Meter über dem Rheintal über dem Ort steht. Ihre Ausstattung ist für die regionale Kunstgeschichte von großer Bedeutung, und das Gebäude ist als Baudenkmal eingetragen.
Um 650 ging der Nackenheimer Herrenhof mit seiner Kapelle von König Sigibert III. an den Kölner Bischof Kunibert; Anfang des 9. Jahrhunderts kam der Besitz an das Kölner Gereonsstift, das eine romanische Kirche errichtete und das Gereons-Patrozinium übertrug. Ein 1987 gefundener Sarkophag im Vorraum gehört zu dieser Kirche. 1258 wurde der kölnische Besitz an das Mainzer Stephansstift verkauft, das ab 1307, unterstützt von Alheid von Nackenheim, eine gotische Kirche baute, die 1341 fertiggestellt war.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Gereon, eines römischen Märtyrers, dessen Verehrung in dieser Region tiefe Wurzeln hat. Besucher können im Inneren die religiösen Kunstwerke und die schlichte Ausstattung betrachten, die das katholische Leben der Rheingegend widerspiegeln.
Die Kirche steht auf dem Sporn eines lößbedeckten Kalkplateaus, rund 30 Meter über dem Rheintal und auf 110 m ü. NHN; der Weg vom Ort hinauf führt bergauf. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal in die Liste von Rheinland-Pfalz eingetragen. Der 1987 gefundene Sarkophag mit zwei Bestatteten steht im Vorraum.
Die Kirche steht auf dem Sporn eines lößbedeckten Kalkplateaus, rund 30 Meter über dem Rheintal und auf 110 m ü. NHN, sodass der barocke Saalbau mit seinem Turm weithin sichtbar ist. Der Standort führt die fränkische Tradition fort, Kirchen auf einer Erhöhung über einem Bach zu errichten, hier über dem Eichelsbach.
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