Bockwindmühle vor Sorgensen, Bockwindmühle in Burgdorf, Deutschland.
Die Bockwindmühle ist eine Holzpost-mühle, die auf einem Hügel namens Mühlenberg steht und sich um einen zentralen Pfosten dreht, um den Wind einzufangen. Das gesamte Gebäude rotiert, nicht nur die Flügel, um optimal zur Windrichtung ausgerichtet zu sein.
Die Sorgenser Bockwindmühle wurde 1686 nördlich von Burgdorf an der Straße nach Otze errichtet und gehörte den welfischen Landesherren, die sie vom Amt Burgdorf verpachten ließen. Die Müllerfamilie Bodenstab betrieb sie bis 1882, als Friedrich Bodenstab in der Burgdorfer Aue ertrank. 1918 ersetzte ein Erbzins die Pacht, und Fritz Schwenke erwarb die Mühle. 1960 stellte sie den Betrieb ein; 1985 kaufte die Stadt Burgdorf die Mühle und sanierte sie bis 1988.
Der Name der Mühle verweist auf Sorgensen, das Dorf südlich von Burgdorf, wo sie steht. Ab 1921 betrieb der Müller Fritz Schwenke eine Gastwirtschaft im Wohnhaus neben der Mühle; sie bestand bis 2016. Das Gelände ist bei Führungen und am Deutschen Mühlentag zugänglich.
Die Mühle ist eine Museumsmühle, die bei Führungen und am Deutschen Mühlentag besichtigt werden kann; 2026 wurde das Areal kurz vor dem Mühlentag wegen mangelnder Standsicherheit abgesperrt. Die hölzerne Bockwindmühle steht nördlich von Burgdorf an der Straße nach Otze, neben der 1948 errichteten Motormühle aus rotem Backstein. Im Inneren sind Mahlgang, Sichter und Aufzug zum Teil erhalten.
Die Flügel der Mühle wurden 2018 erneuert, nicht 2005. 2026 wurde das Mühlenareal kurz vor dem Deutschen Mühlentag abgesperrt, nachdem bei Abstützarbeiten Schäden an tragenden Bauteilen festgestellt worden waren.
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