Maria-Hilf-Kapelle, Religiöses Denkmal in Lohrsdorf, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Deutschland.
Die Maria-Hilf-Kapelle in Lohrsdorf ist ein Kirchengebäude mit traditionellen Elementen wie einer Steinfassade und dekorativen Fenstern. Das Bauwerk zeigt charakteristische Merkmale religiöser Architektur aus Rheinland-Pfalz.
Die Kapelle wurde 1212 erstmals urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto IV. bei einem Besuch der Burg Landskron einen Schutzbrief ausstellte, der sie von Abgaben befreite. Im Kern ist sie romanisch; der Legende nach ließ sie ein Burgherr der 1206 erbauten Burg errichten, nachdem seine drei Töchter vor Raubrittern gerettet worden waren. Um 1366 wird eine Klause erwähnt, möglicherweise in der Grotte hinter dem Altar. Der Heppinger Förderverein sanierte sie 2010.
Die Kapelle ist ein wichtiger Ort für die Gemeinde von Lohrsdorf, wo sich Menschen zum Beten und Nachdenken versammeln. Der Name Maria-Hilf weist auf die Verehrung Mariens hin, die in dieser Region lange Tradition hat.
Man erreicht die Kapelle über Wege vom Hauptdurchgang in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wobei Parkplätze in der Nähe des Eingangs verfügbar sind. Das Gelände ist gut zugänglich und der Besuch ist normalerweise zu jeder Tageszeit möglich.
Die Kapelle wird auch „Drei Jungfern“ und nach einer Erwähnung um 1470 als „der fünff Jungfern Capell“ auch „Fünf Jungfern“ genannt. Der Legende nach ließ ein Burgherr der Burg Landskron sie errichten, nachdem seine drei Töchter vor Raubrittern gerettet worden waren. Hinter dem Altar ist ein kleiner Grottenraum aus dem Basaltfelsen ausgespart; um 1366 ist eine Klause erwähnt, deren Insasse dort möglicherweise wohnte.
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