Lechstaustufe 14 – Pitzling, Bauwerk in Deutschland
Das Lechstaustufe 14 in Pitzling ist ein Wasserkraftwerk mit Stauanlage an der Lech, das zwischen den Städten Schongau und Landsberg liegt und während der 1940er-Jahre gebaut wurde. Die Anlage besteht aus einem Betonbauwerk mit Regulierungstoren, das einen Stausee von etwa 4,5 Kilometern Länge aufstaut, während die Turbinen in einem separaten Gebäude untergebracht sind und zusammen etwa 8 Megawatt Leistung erzeugen.
Der Bau wurde 1940 begonnen und 1944 fertiggestellt, als Teil der Bemühungen Deutschlands und Bayerns zur Nutzung der Wasserkraft für Stromerzeugung während des Krieges. Die Konstruktion verwendete ein innovatives Unterwasserbausystem und eine mit Gras bewachsene Dachfläche, um die Anlage in die Landschaft zu integrieren.
Der Name 'Lechstaustufe 14' bezieht sich auf die Position dieser Anlage als vierzehnter Damm in einer Reihe von Kraftwerken entlang des Lechs. Das Bauwerk ist fest in die lokale Landschaft integriert und wird von Besuchern als stilles, funktionales Element wahrgenommen, das Teil der regionalen Geschichte geworden ist.
Die Anlage liegt in einer ruhigen Gegend zwischen Schongau und Landsberg und ist über Gehwege zugänglich, die es Besuchern ermöglichen, am Stausee entlangzuwandern. Das Gelände ist grün und offen, mit Möglichkeiten für Spaziergänge entlang der Uferlinie, wobei die Anlage selbst von außen zugänglich bleibt.
Die Anlage wurde mit einem innovativen Unterwasserbausystem konstruiert und mit einer Grasdachfläche versehen, um bei Luftaufnahmen kaum sichtbar zu sein. Diese bewusste Gestaltung zeigt, wie die Ingenieure der damaligen Zeit versuchten, das Bauwerk in die natürliche Umgebung einzupassen und vor Blicken zu schützen.
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