Spargründe bei Dohna, Naturschutzgebiet in Dohna, Deutschland
Spargründe bei Dohna ist ein Naturschutzgebiet im Müglitztal, das ein kleinräumiges Mosaik aus Bachläufen, Laubwäldern und dichtem Unterwuchs aufweist. Die Landschaft zeigt typische Merkmale eines Mittelgebirgstals mit steilen Hängen und feuchten Quellbereichen, die eine große Vielfalt an Pflanzenarten begünstigen.
Das Schutzgebiet wurde 1974 offiziell unter Schutz gestellt und ist seitdem Teil der sächsischen Naturschutzpolitik. Die Unterschutzstellung folgte einer Zeit, in der solche Täler zunehmend in den Fokus des Umweltbewusstseins rückten.
Schulen und Umweltgruppen besuchen Spargründe regelmäßig für Bildungsprogramme über Biodiversität und natürliche Erhaltung.
Ein Wanderwegsystem mit zwei Rundrouten ermöglicht Zugang zum Schutzgebiet, wobei der Einstieg sich gegenüber der ehemaligen Burgmühle hinter der Eisenbahnbrücke befindet. Die Wege sind in allen Jahreszeiten begehbar, können aber nach Regenfällen aufgrund des feuchten Untergrundes rutschig werden.
Im unteren Talbereich sind ehemalige Steinbrüche sichtbar, die Dohna-Granodiorit freilegen und Hinweise auf die bergbauliche Vergangenheit geben. Die Gesteinszusammensetzung wechselt nach oben zum kristallinen Grauwacke und Andalusit-Glimmerschiefer, was die geologische Vielfalt des Tals zeigt.
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