Teufelsee und Pfaffensee zwischen Echzell und Reichelsheim-Weckesheim, Naturschutzgebiet mit Zwillingsseen nahe Echzell, Deutschland.
Teufelsee und Pfaffensee bilden ein Naturschutzgebiet mit zwei Seen, die von Waldgebieten umgeben sind und zusammen etwa 94 Hektar Fläche einnehmen. Drei Beobachtungstürme ermöglichen Blicke auf beide Seen, und befestigte Wege verbinden die Zugänge von den umliegenden Orten miteinander.
Die beiden Seen sind geflutete Reste von Braunkohletagebauen im Wetterauer Revier, südwestlich des Echzeller Ortskerns und nordöstlich von Weckesheim. Das 93,7 Hektar große Gebiet wurde 1998 unter der Kennung 1440037 unter Naturschutz gestellt und umschließt beide Gewässer. Am Nordwestrand verläuft die L 3412, westlich die K 179 und östlich die K 180.
Der Name des Schutzgebiets verbindet zwei ehemalige Braunkohlengruben: Teufelsee und Pfaffensee. Die Seen liegen im Wetterauer Braunkohlerevier; das etwa 93,7 ha große Gebiet wurde 1998 unter der Kennung 1440037 unter Naturschutz gestellt. Am Nordwestrand verläuft die L 3412, westlich die K 179 und östlich die K 180.
Befestigte Wege ermöglichen komfortables Gehen zu den drei Beobachtungstürmen, die ohne längere Wanderungen erreichbar sind. Die Zugänge von Reichelsheim, Echzell und Weckesheim bieten verschiedene Startpunkte je nach Ihrem Ausgangsort.
Spezialisierte Amphibiengewässer säumen die Uferzonen und bieten Lebensraum für seltene Frosch- und Molcharten. Etwa 5 Kilometer Heckenstrukturen durchziehen das Gebiet und dienen Singvögeln als Nist- und Zufluchtsplätze.
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