Merfelder Bruch, Heubachniederung, Landschaftsschutzgebiet in Dülmen, Deutschland
Das Merfelder Bruch ist ein Landschaftsschutzgebiet bei Dülmen mit offenen Wiesen, feuchten Bereichen und natürlicher Vegetation, die eine vielfältige Landschaft bildet. Die Fläche dient als Heimat für eine Herde wilder Pferdegruppen, die hier ungehindert grasen und sich bewegen.
Das Gebiet wurde bereits 1316 schriftlich erwähnt, als Jagd-, Fischerei- und Wildpferderechte gesichert wurden. Die Verbindung zwischen Menschen und Pferden in diesem Landstrich reicht also viele Jahrhunderte zurück.
Die Fangzeit der Wildpferde im Mai ist tief in der lokalen Tradition verwurzelt und zieht Besucher an, die das Spektakel der Pferdefänger beobachten möchten. Menschen aus der Region verbinden diese Zeit mit ihrer Geschichte und ihrem Verhältnis zur Natur.
Der Zugang ist am besten zu Fuß oder per Fahrrad möglich, da das Gebiet für motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist und Besucher die Pferde nicht stören sollen. Bringen Sie wetterfeste Kleidung mit, da die offene Landschaft wenig Schutz bietet und die Bedingungen sich schnell ändern können.
Hier leben europaweit die einzigen wirklich wilden Pferdeherden, die ohne menschliche Fütterung oder Fürsorge grasen und sich vermehren. Diese Pferde haben sich an die rauen Bedingungen dieses Moors angepasst und unterscheiden sich genetisch von gezähmten Rassen.
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