St. Petrus Canisius, Katholische Kirche in Buchforst, Deutschland.
St. Petrus Canisius ist eine Kirche in Buchforst mit einer Basilika-Struktur, die sich durch hohe Betonträger und ein erhöhtes Mittelschiff auszeichnet. Die Seitenschiffe sind einstöckig angelegt, während ein quadratischer Turm über dem Eingangsbereich aufsteigt.
St. Petrus Canisius wurde 1930/1931 nach Plänen von Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod als Mittelpunkt der Siedlung Weiße Stadt erbaut und am 15. Februar 1931 geweiht. Ein erster Entwurf wurde von den kirchlichen Entscheidern abgelehnt; der ausgeführte Bau verbindet Formen des Neuen Bauens mit Bezügen zur traditionellen Kirchenbaukunst. Zwischen 1942 und 1944 wurde die Kirche großenteils zerstört und 1948 durch Gottfried und Dominikus Böhm wiederaufgebaut, die die Apsisfenster zumauerten. Seit 1983 steht sie unter Denkmalschutz.
Die 1957 von Wilhelm de Graaff gestalteten Buntglasfenster zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Petrus Canisius: die Nordwestseite in Rot- und Grüntönen, die Südostseite in Blautönen. Die verbliebenen Chorfenster stellen die zwölf Apostel dar. Die Kirche ist dem Jesuiten Canisius geweiht, der von 1521 bis 1597 lebte.
Die Kirche liegt an der Eulerstraße 2 im Kölner Stadtteil Buchforst und dient der lokalen katholischen Gemeinde. Seit 2006 ist sie Teil der Pfarrei St. Mauritius.
Ein 12 Meter hohes Kreuz von Heribert Calleen aus dem Jahr 1962 prägt die Turmspitze des Gebäudes. Die fünf Glocken wurden 1957 in der Gießerei Mabilon gegossen und erklingen bis heute.
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