St. Petrus Canisius, Katholische Kirche in Buchforst, Deutschland.
St. Petrus Canisius ist eine Kirche in Buchforst mit einer Basilika-Struktur, die sich durch hohe Betonträger und ein erhöhtes Mittelschiff auszeichnet. Die Seitenschiffe sind einstöckig angelegt, während ein quadratischer Turm über dem Eingangsbereich aufsteigt.
Die Kirche wurde 1930 von den Architekten Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod nach Prinzipien der Neuen Sachlichkeit entworfen. Die Gestaltung folgte dabei modernen Überlegungen zu liturgischen Funktionen und Raumnutzung.
Das Innere des Gebäudes zeigt Bleiglasfenster von Wilhelm de Graaff, die Szenen aus dem Leben des heiligen Petrus Canisius darstellen. Der erste deutsche Jesuit und Kirchenreformer wird durch diese künstlerische Gestaltung im Raum präsent.
Die Kirche liegt an der Eulerstraße 2 im Kölner Stadtteil Buchforst und dient der lokalen katholischen Gemeinde. Seit 2006 ist sie Teil der Pfarrei St. Mauritius.
Ein 12 Meter hohes Kreuz von Heribert Calleen aus dem Jahr 1962 prägt die Turmspitze des Gebäudes. Die fünf Glocken wurden 1957 in der Gießerei Mabilon gegossen und erklingen bis heute.
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