Haus ohne Dach, Höhlenhaus in Kallmünz, Deutschland
Das Haus ohne Dach ist ein eingebautes Wohngebäude in Kallmünz, dessen Steinmauern mit Tür- und Fensteröffnungen direkt in eine natürliche Felshöhle führen. Die Struktur nutzt die Höhle selbst als hinteren Teil des Hauses, wobei nur die vordere Fassade gemauert ist.
Die Struktur stammt aus einer Zeit, als Menschen in der Naab-Tal-Region natürliche Höhlen als Wohnraum nutzten und diese später mit gemauerten Fassaden ergänzten. Diese Bauweise entstand aus praktischen Notwendigkeiten und war eine weit verbreitete Lösung in bergigen Gegenden Bayerns.
Das Haus zeigt, wie Bewohner ihre natürliche Umgebung nutzten und Höhlen in ihr Alltagsleben integrierten. Diese Bauweise spiegelt die enge Verbindung zwischen den Menschen und der Landschaft wider, die hier seit Generationen besteht.
Der Ort liegt an der Vilsgasse-Straße im Dorf Kallmünz und lässt sich beim Erkunden des Ortes leicht zu Fuß erreichen. Der Eingang ist von der Straße aus zugänglich, erfordert aber je nach Jahreszeit etwas Aufmerksamkeit bei der Annäherung.
Das Haus hat tatsächlich eine Rückwand aus natürlicher Stein, die von der Höhle selbst gebildet wird, anstatt gemauert zu sein. Dies macht es zu einer seltenen Mischung aus traditioneller Architektur und natürlicher Geologie, die sich an diesem Ort harmonisch verbinden.
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